Die Berliner Synchron sieht sich als Partner des Auftraggebers bei dem Bestreben einen Film, eine Serie in unserem Sprachraum künstlerisch und wirtschaftlich auswertbar zu machen. Film ist nicht nur Kultur- sondern auch Wirtschaftsgut und die beträchtlichen Herstellungskosten können sich nur durch weltweite Vermarktung amortisieren. Dazu muss der Film für das Publikum „verstehbar“ gemacht werden. Als Werkzeug dient uns dabei allein die Sprache.

„Es ist als sei man Zeuge eines Wunders geworden” schrieb der Filmkurier bereits 1929. Das „Wunder“ war der Umstand, dass den englischsprachigen Darstellern des Films BROADWAY die deutschen Worte „so leicht und flüssig“ von den Lippen kamen, „als handle es sich um ihre Muttersprache“. Nach mehr als 75 Jahren Tonfilm empfindet man synchronisierte Filme sicherlich nicht mehr als „Wunder“. Eher ist es das Bestreben der Berliner Synchron ihre Arbeit so gut zu machen, dass sie niemand bemerkt.